Pink Clover Club

Durch „Blogg dein Buch“ wurde mir neuer Lesestoff zur Verfügung gestellt. 🙂 Es handelt sich um das Taschenbuch „Pink Clover Club“ von Richard R. Roes, welches im Sutton Verlag (Sutton Krimi) erschienen ist.

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Inhalt:

Die Entlarvung eines bundesweit gesuchten Frauenmörders hat Pawel Höchst, dem Rostocker Privatdetektiv mit russischen Wurzeln, viel Ruhm beschert – doch leider keine Aufträge. Deshalb zögert der bärbeißige Ex-Seemann auch keine Sekunde, als ihn die Rostocker Kripo gegen ein Erfolgshonorar als Berater engagieren will.

Eine Dame aus der besten Schweriner Gesellschaft ist in einem Rostocker Luxushotel ermordet aufgefunden worden – eine Dame, die bestens mit Politik und Wirtschaft in der Landeshauptstadt vernetzt war und womöglich auch mit der Schweriner Polizei.

Deshalb soll Pawel erst einmal ganz diskret die Hintergründe untersuchen, nicht dass da am Ende ein Skandal droht. Klingt logisch. Klingt das wirklich logisch? Und wieso stößt Pawel dauernd auf einen Schweriner Privatschnüffler, der das Opfer angeblich schon seit Wochen überwacht? Ohne die Hilfe von Polizeianwärter Kevin kommt Pawel nicht voran, weder am Schweriner See noch am Warnowufer.

(Quelle: Inhaltsbeschreibung auf dem Buchrücken)

Mein Eindruck:

Ich will ganz ehrlich sein. Als ich mich für das Buch beworben habe, habe ich auf einen spannenden Krimi mit schlüssiger Handlung gehofft. Die Story an sich ist auch interessant. Bis zum Schluß weiß man nicht, wer der Mörder ist. Allerdings hat es mich wahnsinnig viel Zeit gekostet, das Buch überhaupt zu Ende zu lesen. Ich bin eigentlich eine Leseratte und ein Buch mit knapp 215 Seiten ist schnell durchgelesen. Aber ich fand es unheimlich anstrengend bei „Pink Clover Club“ durchzuhalten. Ständig mußte ich Sätze neu lesen, denn irgendwie war der Schreibstil überhaupt nicht meins.

Pawel Höchst, der Hauptprotagonist, wird einem auch nicht wirklich sympatisch dargestellt bzw. mir fehlt überhaupt eine Verbindung zu ihm. Das einzige was desöfteren in die Geschichte eingebaut wird, ist sein Hang zum Alkohol und die Beziehung zu seiner Frau, die im Moment sehr kompliziert ist.

Ansonsten ist das Buch sehr Klischee-behaftet. Zum einen, wie erwähnt, geht es um den hohen Alkoholkonsum des Detektives. Ein Russe, klar, der muß trinken. Zum anderen wird die Rolle des schwulen Polizeianwärters Kevin meiner Meinung nach zu breitgetreten bzw. die Homosexualität zu oft betont. Es lenkt eigentlich nur vom Fall ab und hat mit der Story in dem Sinne nichts zu tun. Insofern hätte man sich das auch schenken können.

Positiv finde ich, daß die Geschichte in Deutschland spielt (ein Mecklenburg-Krimi), und daß man verschiedene Schauplätze gut beschrieben bekommt.

Der Spannungsbogen in diesem Buch ist eigentlich auch recht gut gelungen, jedoch finde ich das Ende nicht sehr schön ausgearbeitet. Hier hätte man die Geschichte ruhig ein wenig ausschmücken können. So wirkt die Auflösung ziemlich abrupt und macht den Eindruck, als wenn der Autor keine Lust mehr gehabt hätte zu schreiben.

Mein Fazit:

Das schöne Cover und die Beschreibung machen Lust auf mehr. Leider werden die Erwartungen nicht erfüllt. Die Geschichte hat viel Potential, welches aber überhaupt nicht ausgeschöpft wurde. Das Buch ist soweit okay, aber im Gesamten für mich nicht gut genug, daß ich es ein zweites Mal lesen würde.

Falls Ihr Euch selbst ein Bild machen wollt, bestellen könnt Ihr das Buch HIER.

Herzlichen Dank auf jeden Fall an den Sutton Verlag und an Blogg dein Buch!
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