Tag Null – Leif Tewes

Heute möchte ich Euch mal wieder über ein Buch berichten. Tag Null heißt es und stammt aus der Feder von Leif Tewes.
Ich habe mich dafür bei „Blogg Dein Buch“ beworben, denn an einem guten Thriller kann ich nicht vorbei, ohne wenigstens mal reingelesen zu haben. 🙂imageDie Inhaltsbeschreibung klang auf jeden Fall vielversprechend und so freute ich mich, als ich das Buch im Briefkasten hatte. (Übrigens mit Widmung des Autors, was mich dann noch mehr gefreut hat! 🙂 )

Kurzbeschreibung:

Was ist passiert? Der erfahrene Killer beginnt Fragen zu stellen und löst eine dramatische Ereigniskette aus. Ein Kommissar erlebt immer wieder die Auswirkungen der organisierten Kriminalität der Balkan-Mafia, die in seiner Stadt den Ton angibt. Bei den Ermittlungen zu einer Serie von vermutlichen Auftragsmorden kommt es wie es kommen muss: Die Wege des Kommissars und des Killers kreuzen sich – doch bei einem eher unkonventionellen Ermittler und einem Fragen stellenden Auftragsmörder anders, als man vermuten könnte. Und was ist mit der Frau, die dem Anschlag auf ihr Leben nur knapp entkommen ist? Wird der Auftrag vollendet werden? Der fesselnde Thriller zieht seine Kreise in die Gedankenwelt seiner Protagonisten und bis hinauf in die Weltpolitik. Wie in einen Strudel wird man hineingezogen in eine atemberaubende Handlung, die scheinbar unvermeidlich in einem blutigen Finale zu eskalieren droht.
(Quelle: fhl Verlag)

Mein Eindruck:

Die Story dreht sich um Tom. Tom, der nicht DER typische Hauptprotagonist ist, denn Tom ist ein Auftragskiller. Man begleitet ihn bei seiner aktuellen Order und bekommt das 1. Versagen seinerseits mit. Wieso hat er daneben geschossen?
Parallel zu Tom erlebt man die Arbeit von Kommissar Berg und Kollegen. Diese sind ihm auf der Spur und versuchen seine Taten zu verfolgen. Ob sie ihn schnappen können?

Der Schreibstil von Leif Tewes kam mir sehr entgegen. Ich konnte das Buch flüssig lesen und mich gedanklich gut in die verschiedenen Schauplätze einfügen.
Es gab einige Zeitsprünge, die nicht sofort ersichtlich waren, fehlen doch Überschriften und Zeit- bzw. Ortsangaben zu den einzelnen Kapiteln.
Ich tue mich ja immer schwer mit solchen Wechseln, allerdings wurden die Angaben schnell im laufenden Kapitel „nachgeliefert“ und sinnvoll mit eingebracht. So wußte man dann doch genau, wo das Kapitel einzuordnen ist und konnte im Lesefluss bleiben. Ich fand dies sehr gelungen.

Hauptprotagonist Tom wird facettenreich und detailliert dargestellt. Man lernt ihn und sein Leben, seine Arbeit kennen und findet ihn (auch als Berufskiller) sympathisch.
Mir hat diese Sicht sehr gut gefallen. Normalerweise hat man ja entweder einen netten „Helden“ oder einen Bösewicht, Psychopath o.ä., der dann auch als solcher präsentiert wird. Der „freundliche Killer“ war Neuland für mich und hatte seinen ganz eigenen Reiz.
Aber auch die anderen Figuren werden ausreichend, aber nicht ausschweifend, beschrieben und wirken authentisch.

Kurze, knappe Sätze ohne Schnörkel und kleine Kapitel machen das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen.
Für einen Thriller könnte es in der ersten Hälfte noch spannender losgehen. Das ist allerdings Jammern auf hohem Niveau.
Mir hat Tag Null sehr gut gefallen und ich kann Euch die Geschichte guten Gewissens empfehlen.

Herzlichen Dank an Blogg Dein Buch, den fhl Verlag und natürlich Leif Tewes!
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2 Kommentare zu “Tag Null – Leif Tewes

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