Mama zwischen Sorge und Recht 

Heute stelle ich Euch ein Buch vor, welches ein sehr aktuelles Thema behandelt. Es stammt aus der Feder von Carola Fuchs und heißt Mama zwischen Sorge und Recht.
Es ist eine wahre Geschichte. Eine Geschichte einer Mutter, die versucht ihr Kind vor seinem Vater zu schützen und so den Irrsinn des deutschen Rechtssystems kennenlernt.
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Inhalt:

Carola steht vor Gericht. Ihr Fall hat eine lange, bewegte Geschichte. Die Geschichte einer Liebe, die leidenschaftlich begann, aber mit Handgreiflichkeiten und einer Morddrohung endete. Der Ankläger: Ihr smarter Ex-Freund Thomas will sein Recht auf Umgang mit der gemeinsamen Tochter durchsetzen, obwohl diese die Papa-Übernachtungen bestreikt. Carolas Hoffnung auf eine sachliche Klärung ist groß, doch dann erlebt sie ihr blaues Wunder. Die Dame vom Jugendamt und der Richter ignorieren ihre Berichte vom Verhalten des Vaters – und urteilen dennoch.
Währenddessen ringt die kleine Katja mit Albträumen und Verlustängsten; Erschöpfung prägt den Alltag der beiden. Das ist weder gerecht noch gesund, denkt Carola entschlossen und beginnt zu kämpfen …
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung:

Der Untertitel des Buches lautet: Die aberwitzigen Erfahrungen einer Mutter in Sachen Umgang.
Aberwitzig ist hierfür auch das richtige Wort. Manchmal möchte man einfach nur den Kopf schütteln, über das was Carola widerfährt. Dennoch ist das Buch mit einer prise Humor gespickt und man kann sich an der ein oder anderen Stelle das Lachen nicht verkneifen.

Das Buch beginnt als Katja, Carola’s Tochter, wenige Wochen alt ist. Und ihr Freund und Katja’s Vater sich doch nicht als der Traummann herausstellt.
Im Verlauf gibt es dann einige Rückblenden, in denen man über das Kennenlernen der beiden lesen kann und mehr über Carola erfährt.
Ich bin nicht immer ein Fan von solchen Zeitsprüngen, aber in diesem Buch sind sie sehr gut eingebaut und nicht zu lang. Insofern fand ich sie sehr interessant und informativ.

Der Schreibstil der Autorin kam mir auch sehr entgegen. Die Zeilen flogen nur so dahin und Kapitel um Kapitel ging vorbei.
Das lag sicherlich auch am Thema, ich habe ja selber einen Sohn. Aber wenn der Schreibstil nicht paßt, kann auch das interessanteste Thema sehr zäh werden. Insofern alles richtig gemacht, Frau Fuchs. 🙂

Wie schon erwähnt, handelt es sich um eine wahre Geschichte. Beim Lesen hat man jedoch den Eindruck, man liest einen Roman. Und das ist auch gut so, denn manch eine Auslegung vom Jugendamt und richterliche Entscheidung lassen einem die Galle hochkommen.
Alles geht um das Wohl des Kindes… Oder auch nicht, wie man hier lesen und miterleben kann.

Alles in allem ist Mama zwischen Sorge und Recht eine witzige, spannende und vor allem emotionale Lektüre, die auch Frauen interessieren dürfte, die einen netten Mann (und Vater) an ihrer Seite haben. Umgekehrt dürfen auch Männer gerne einen Blick riskieren. Es lohnt sich und öffnet einem die Augen.
(Vielleicht liest ja auch der ein oder andere Verantwortliche das Buch. Würde mit Sicherheit nicht schaden und könnte im Idealfall vor Fehlentscheidungen schützen.)

Vielen Dank an dieser Stelle für das kostenlose Rezensionsexemplar!

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3 Kommentare zu “Mama zwischen Sorge und Recht 

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