Honig von godita.de

Ich habe ein wahnsinnig tolles #Geschenkset von godita.de zum Testen bekommen. Enthalten waren sechs Sorten italienischer #Honig, die in einem schönen Karton verpackt waren.
Wer Godita nicht kennt: Es ist ein Online-Shop für Olivenöl, Balsamico-Essig und Feinkost-Spezialitäten.

Die Produkte, die angeboten werden, stammen überwiegend von kleinen Bauern aus der Toskana und dem Latium, die handwerkliches Können, überlieferte Tradition und neue Techniken sinnvoll miteinander verbinden.

„Die meisten Produkte entsprechen der europäischen Bio-Verordnung. Einige Produzenten gehören darüber hinaus italienischen Anbauverbänden an (z.B. Demeter, CCPB usw.), die eine zusätzliche Kontrolle durchführen. Die ohne den Hinweis „Bio“ gekennzeichneten Spezialitäten sind aus unbehandelten Pflanzen und Kräutern hergestellt, die in unberührter Natur gesammelt wurden. Oder sie stammen von Betrieben, die biologisch arbeiten, sich aus Kostengründen jedoch nicht zertifizieren lassen können.“
(Quelle: Godita)
imageMein Testpaket enthielt also sechs hochwertige Honigsorten. Dabei war: Orangenhonig, Akazienhonig, Kleehonig, Waldhonig, Sonnenblumenhonig und Kastanienhonig. Einige Sorten kannte ich schon (von anderen Herstellern), auf die anderen war ich sehr gespannt.

Ich habe mir im Vorfeld überlegt, wie ich den Honig teste. Ich wollte z.B. den Eigengeschmack in den Vordergrund stellen, so fiel meine geliebte Honig-Senf-Sauce schonmal raus. (Hierzu benutze ich auch eigentlich keinen so hochwertigen Honig. Das wäre einfach schade, da der Senf doch ziemlich dominant ist.)
imageAls erstes habe ich mir dann ein ganz einfaches Brot mit Akazienhonig geschmiert. Sieht der Honig nicht schon traumhaft im Glas aus? So kann man nur Appetit darauf bekommen. Und genau wie er aussieht, schmeckt er auch: fantastisch! Man erkennt auf jeden Fall, daß es kein 08/15 Honig ist, sondern eine sehr gute Qualität aufweist.
imageDer Kastanienhonig hat einen etwas intensiveren Geschmack, leicht herb würde ich vielleicht sagen. Als ich ihn probiert habe, ist mir direkt eine passende Kombi eingefallen…
imageJoghurt mit Früchten, hier Nektarinen, und dazu etwas von dem Kastanienhonig.
Wahnsinn, kann ich nur sagen. Das ist so lecker! Der frische, leicht säuerliche Geschmack des Joghurts, dazu das fruchtige der Nektarinen und die Honigsüße, perfekt!

Als nächstes war der Waldhonig an der Reihe. Auch mit einem kräftigen Aroma ausgestattet, konnte ich ihn mir gut zu Obst vorstellen.
imageAlso gab es einen fruchtig-nussigen Salat aus Äpfeln, Birnen, Nektarinen, getrockneten Cranberries, Rosinen, Nüssen und ein paar Haferflocken. Dazu der Honig und voilà war eine gesunde Mahlzeit gezaubert. Es war so lecker! Ich kann es gar nicht beschreiben. 🙂

Natürlich habe ich mich auch etwas in das Thema Honig eingelesen. So habe ich gelernt, daß die weißen Schichten auf dem Honig und die eisblumenähnlichen Gebilde an den Seiten mancher Gläser keine „Fehler“ sind, sondern eher ein Zeichen von Qualität, denn sie bilden sich nur bei besonders wasserarmen Honigen. Sie entstehen durch einen natürlichen Vorgang: wenn während der Kristallisation Luft zwischen die Traubenzuckerkristalle kommt. 
Und von Natur aus kristallisiert jeder gute Honig früher oder später, was seinen Wert nur bestätigt.

(Quelle: Berg Bauerngarten )
imageBeim Orangenhonig kann man das Phänomen ganz gut erkennen. Er ist sehr fest und hat die kristallähnlichen Gebilde auf der Oberfläche.
Der Geschmack ist auch hier sehr exquisit: sehr fein, mit einer fruchtigen Note. Hat mir gut auf einem frischen Brötchen geschmeckt.
imageGenau wie der Kleehonig, der super zu einem Roggen-Körner-Brötchen paßte.

Natürlich wollte ich auch etwas warmes ausprobieren. Hier kam mir ein Gericht in den Sinn, welches ich so ähnlich vor drei Jahren in New York gegessen habe.
image Nämlich Lachs mit Honig glasiert. Schmeckt mit Blattspinat genauso genial wie meine Variante mit Gemüsereis.
Dazu einfach den Lachs in eine Auflaufform geben, salzen und pfeffern und dann mehrmals während des Garvorganges mit einer Honig-Balsamico-Mischung bestreichen. (Ich habe den Sonnenblumenhonig zu gleichen Teilen mit weißer Balsamicocreme gemischt.)

Das Ergebnis ist ein wunderbar schmeckendes Gericht. Der Honig und der Lachs harmonieren perfekt.
image Übrigens auch in der Räucherlachs Variante. (Habt Ihr eigentlich auch Hunger? 😉 )

Mein letztes Testessen entstand dadurch, daß ich ursprünglich an Ziegenkäse mit Feigen dachte. Dazu paßt ein leckerer Honig auch sehr gut. Da ich aber kein Fan von Ziegenkäse bin, habe ich ein wenig umdisponiert…
image Bei mir gab es also Harzer Käse mit Akazienhonig und Basilikumgarnitur, dazu wieder etwas Obst.
Ja, was soll ich sagen? Lecker, lecker, lecker! 🙂

Ihr seht, ich bin wahnsinnig begeistert von den sechs Honigen. Die Qualität und der Geschmack sind 1a. Hier gibt es für mich nichts zu meckern.
Und wer nun meint, daß Qualitätshonig bestimmt teuer ist, den kann ich beruhigen. Das Set mit 6x 100g Honig kostet 16.50€. Ich finde den Preis mehr als fair und hätte einen Höheren erwartet.

Als Geschenk oder auch zum selber testen, das bleibt jedem selber überlassen. Das Set von Godita ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert. (HIER könnt Ihr es übrigens bestellen.)

Ich bedanke mich recht herzlich für den tollen Test, der mir das ein oder andere außergewöhnliche Geschmackserlebnis bescherte! Klasse! 🙂
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7 Kommentare zu “Honig von godita.de

  1. Hallo, die verschiedenen Honigsorten kenne ich bisher noch gar nicht. Deine verschiedenen Gerichte, die du präsentiert hast, das find ich richtig gut. Nun fällt mir ein, dass ich schon lange kein Reis mehr hatte 🙂 LG Nancy

  2. Das sieht ja gut aus!!! Mit Honig kann man sehr viel anfangen und er ist in fast jeder Kombination lecker. Ich süße auch sehr gerne mit leckerem Honig 🙂

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